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Ein Projekt mit 140-155 BPM, das Chicago House, Detroit Techno, Electro, Juke und Ghettotech durchquert. Ankündigung, Statements der beiden Produzenten und vollständige Tracklist - das Urteil beim Hören.
Addison Groove und Sam Binga arbeiten seit langem zusammen. Ihre erste gemeinsame Arbeit, die EP BS3, wurde 2013 veröffentlicht. Dreizehn Jahre später legen sie wieder ein Langspielalbum vor: BAGS INC. auf Pineapple Records - ihr erstes LP zu zweit.
Das Album positioniert sich bewusst zwischen 140 und 155 BPM, ein Tempogebiet, das mehreren Stilen Raum gibt: Chicago House, Detroit Techno, Electro, Juke, Ghettotech, Ghetto House, Chicago Juke und Detroit Jit. Die Leitlinie ist der amerikanische Midwest und seine Club-Codes - Bassgewichtung, Vocalschnitte, schnelle Muster.
Es ist kein reines Drum & Bass-Album. Es ist ein cross-genres Projekt, das den Tempo als Dreh- und Angelpunkt zwischen mehreren Szenen nutzt, die die beiden Produzenten seit Jahren frequentieren. Um es klar zu sagen: Wenn du ein Projekt erwartest, das streng neuro/liquid/jump-up ausgerichtet ist, wirst du überrascht sein.
Drei Aussagen, die von UKF übernommen wurden und den Ton des Projekts setzen:
Eigenes Sounddesign und festgelegte Methoden - das merkt man an der Haltung. Man ist weit entfernt von einem Auftragsalbum.
Einziges Feature: Sirius Soundz auf SACUDE.
An diesem Punkt haben wir es noch nicht gehört - es ist also unmöglich, Stück für Stück zu kommentieren. Was wir jedoch wissen, ist, dass das Duo seit BS3 bewiesen hat, was es kann.
Aufmerksam beobachten bei der Veröffentlichung. Vollständiges Urteil nach dem Hören.