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Der Gründer von Hospital Records vertraut UKF den Track an, auf den er nicht verzichten kann: ein E-Piano, das er in West Kensington im Jahr der Gründung des Labels erworben hat.
UKF hat am 28. Juli 2026 eine neue Ausgabe seiner Serie Studio Survival veröffentlicht: Diesmal ist es Tony Colman - besser bekannt als London Elektricity, Gründer von Hospital Records - der das Gerät vorstellt, auf das er nicht verzichten kann.
Es ist kein Plugin der neuesten Generation. Es ist ein Wurlitzer EP200, ein elektrisches Klavier mit metallenen Zungen, das 1996 in West Kensington für £120 gekauft wurde - genau zur Zeit der Gründung von Hospital.
Der Wurlitzer EP200 ist ein Bühneninstrument aus den 1960er bis 1980er Jahren. Er funktioniert nach einem elektromechanischen Prinzip: Kleine Metallzungen ("Reeds") werden von Hämmern angeschlagen, von elektrostatischen Mikrofonen aufgenommen, verstärkt. Es ergibt sich ein erkennbarer Klang - perkussiver Anschlag, warmer Körper, leichtes Korn - den man bei Ray Charles, Supertramp, Norah Jones und einem erheblichen Teil des Jazz-Fusion und der Soulmusik hört.
Es ist nicht das Instrument, das man spontan mit Drum & Bass assoziiert. Und genau das ist der Punkt: Die DnB, die in den ersten Jahren von Hospital Records veröffentlicht wird - was London Elektricity selbst Loungecore nennt - schöpft aus dieser Palette. Ein elektrisches Klavier, ein suspendierter Akkord, ein Pad - dann ein Breakbeat, der darunter rollt. Es ist eine Ästhetik, die die Identität des Labels über dreißig Jahre geprägt hat.
"The one thing I cannot do without, cannot LIVE without, is my Wurlitzer EP200." Der Satz ist direkt. £120 im Jahr 1996, in West Kensington, shortly after we started Hospital Records: Der Wurlitzer ging dem Erfolg des Labels voraus - er wurde verwendet, um einen großen Teil seines Gründungs-Katalogs zu schreiben.
Zwei konkrete technische Lehren für einen Produzenten, der dieser Lektüre folgt:
Studio Survival ist eine wiederkehrende Serie von UKF, die Produzenten nach dem Studio-Stück befragt, auf das sie nicht verzichten könnten. Wir hatten das vorherige Porträt - Pulsar, der einen Ableton "Stock"-Workflow und Focal-Monitore hervorgehoben hatte (siehe Veröffentlichung #1481) - abgedeckt. Die Ausgabe London Elektricity macht einen markanten Schritt zur Seite: Während Pulsar im Software- und digitalen Monitoring blieb, kehrt London Elektricity zu einem akustisch-elektrischen Instrument aus den 1980er Jahren zurück.
Das vollständige Porträt ist bei UKF zu lesen. Dort findet man nicht nur die Anekdote des Wurlitzer - der Artikel detailliert das Studio-Ökosystem von London Elektricity, aber wir haben hier nur den am besten dokumentierten Punkt der Quelle zusammengefasst. Für die Spur-für-Spur-Erkundung des Studios, geht es zu UKF.
Elektromechanisches Instrument mit metallenen Zungen, ab Ende der 1960er Jahre produziert. Percussiver, warmer Klang, weit verbreitet im Jazz-Fusion, Soul und Pop. Heute ein teures Vintage-Instrument - Tony Colman kaufte es 1996 für £120.