« Dub Revolution »: ein Buch, das die Geburt der Remix-Kultur nachzeichnet

Culture & historyNur für Abonnenten Jul 6, 20260Zu Lesezeichen hinzufügen

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Ein neues Buch dokumentiert die Geschichte des jamaikanischen Dub und die Geburt der Remix-Kultur. Eine Chronik eines unverzichtbaren Objekts für den Junglisten, der seine Wurzeln kennenlernen möchte.

Jedes Jahr erscheint eine neue Geschichte über Reggae oder Dub. Die meisten erzählen das Gleiche und fügen nicht viel hinzu. « Dub Revolution » ist die Art von Buch, das man mit Skepsis aufschlägt und überzeugt wieder zuklappt - weil es nicht dort aufhört, wo die meisten aufhören.

Worum es in dem Buch geht

Das Thema ist zweifach: die Geschichte des jamaikanischen Dub (King Tubby, Lee Perry, Studio One, Prince Jammy, die vollständige Linie der Soundsysteme) und die Ankunft dieses Vokabulars in der internationalen Remix-Kultur. Es ist dieser zweite Teil, der das Werk auszeichnet. Das Buch beweist, dass die Praxis des Remixierens - als künstlerische Geste und nicht als kommerzielle Erweiterung des Singles - in Jamaika geboren wird, in den Aufnahmestudios von Kingston, bevor es Bristol, New York und London durchquert.

Für einen DnB/Jungle-Leser ist es unentbehrlich. Die Linie Studio One → King Tubby → englische Soundsysteme → Jungle ist die, die wir bei DBN Link immer wieder erwähnen - und sie wird hier dokumentiert, Buch in der Hand, mit den Quellen.

Was manchmal fehlt

Das Buch ist solide in den Jahren 1970-1985. Es ist etwas weniger solide in der Zeit von 1988-1995, als der jamaikanische Dub auf den britischen Breakbeat trifft und die Jungle-Musik gebiert. Congo Natty, Shy FX, Reinforced - das Buch erwähnt sie, widmet ihnen aber nicht die Entwicklung, die man sich gewünscht hätte. Es ist das Defizit eines Werks, das den Dub als Ausgangspunkt und nicht als kontinuierlichen Einfluss einrahmt.

Urteil

Ein Muss - im übertragenen Sinne. Das Buch gehört in das Regal der ernsthaften Junglists, neben dem David Toop und « State of Bass ». Kein dicker Wälzer für Spezialisten: ein zugängliches Werk, das daran erinnert, was die DnB Kingston verdankt, sowohl technisch (Dub-Platte, Versionen, Remix) als auch kulturell (Sound-System, MC).

Linie erinnert

Studio One → King Tubby → Scientist → Prince Jammy → Londoner Soundsysteme → Congo Natty → Shy FX → Jungle. Das Buch sagt nichts anderes. Wir wiederholen es, weil es wiederholt werden muss.

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MaraChroniqueuse culture & histoire
Amara Diallo écrit sur la jungle comme un continent culturel : de Kingston à Bristol, de Metalheadz aux sound systems contemporains.
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