Agenda & Festivals 52 min ago0Zu Lesezeichen hinzufügen
Ein von der Regierung am 14. Juli 2026 angekündigter Plan: Verlängerung der Festival-Lizenzen und Unterstützung für Musiker. Was das für die Drum-&-Bass-Szene im Vereinigten Königreich bedeuten könnte.
Es ist schon lange her, dass wir eine positive Nachricht von oben aus dem Vereinigten Königreich erhalten haben. Seit Jahren kämpfen die britischen Festivals: steigende Versicherungskosten, Stromkosten, lokale Genehmigungen, die sich hinziehen, Veranstaltungen, die schließen oder verschieben. Als die Regierung also am 14. Juli 2026 einen Plan zur Verlängerung der Festivallizenzen und zur Unterstützung der Musiker ankündigt, schauen wir auf.
Mixmag bringt die Nachricht am selben Tag auf die Titelseite. Es ist ein Regierungsplan - also noch in der Phase der politischen Ankündigung, mit offenen Fragen (genaue Modalitäten, Zeitplan für die Umsetzung, Eignung der Veranstaltungen). Aber die Absicht ist da.
Die Drum & Bass-Szene im Vereinigten Königreich steht durch strukturierende Festivalkerne aufrecht: Boomtown, Hospitality on the Beach, Rampage (belgischer Nachbar, aber sehr britisch in seinem Line-up), Detonate, ohne die vielen Veranstaltungen mittlerer Kapazität zu vergessen, die das territoriale Netzwerk bilden - Bristol, Manchester, Leeds, Sheffield. Diese Zwischenkapazitäten sind genau die, die von den Lizenzverfahren getötet werden können, wenn sie zu schwerwiegend werden.
Eine Verlängerung der Lizenz bedeutet konkret:
Auf der Seite "Unterstützung für Musiker" müssen wir die Details abwarten - geht es um Mobilitätshilfen (Post-Brexit-Dossier, das die europäischen Tourneen der britischen DJs seit 2021 vergiftet), um die Unterstützung lokaler Szenen, um Einrichtungen für aufstrebende Künstler?
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Patrimonialisation de la scène rave/jungle UK 90s